Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Tobias Rossi – Digital Marketing Manager

 

Die Welt des digitalen Marketings für B2B-Unternehmen hat sich verändert. Der potentielle Kunde bevorzugt selbst eine Lösung über die Google-Suche zu finden, als gefunden zu werden. Eine klar definierte Strategie ist der Schlüssel zur Verbesserung der Effektivität des digitalen Marketings.

6 digitale Marketingstrategien

Zielgruppenanalyse

Zuallererst kommt die Analyse der Zielgruppe. Denn wenn ein Unternehmen seine Zielgruppe nicht zu 100 Prozent kennt, verschwendet es nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Geld. Detaillierte Marketinganalysen helfen dabei, fundierter Entscheidungen zu treffen und genau jene Nutzer anzusprechen, die gleichzeitig potentielle Kunden sind.

Optimierte Website

Auf dem digitalen Marktplatz gibt es keine bessere Visitenkarte, als die Website des Unternehmens. Die Internetseite ist mehr als nur das hübsche Gesicht der Marke, sie ist eine Online-Präsentation des Unternehmens und dient dazu, das Know-how, die Qualität und die Lösungen zu präsentieren. Rund 80 Prozent der Benutzer begutachten die Websites, wenn sie Dienstanbieter auschecken. Daher ist es entscheidend, was geteilt und wie es geteilt wird. Suchmaschinenoptimierung, Benutzerfreundlichkeit und „Call-to-Action“ sind dabei ein Muss, um im harten Konkurrenzkampf des Internets bestehen zu können.

PPC Advertising

Wenn die Gewinnung neuer Kunden beschleunigt werden soll, sind sogenannte Pay-per-Click-Anzeigen (PPC) ein guter Weg. PPC-Anzeigen können auf Werbeplattformen verwendet werden, um die Inhalte vor möglichst relevanten Nutzern zu präsentieren. Natürlich müssen diese bezahlt werden, aber wenn hinter diesen eine Strategie steckt, kann dies eine großartige Möglichkeit sein, um das B2B-Geschäft digital auszubauen. In vielen Fällen zahlt das Unternehmen für Klicks auf die Anzeigen, über die Nutzer auf die Website gelangen.

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Social Media ist ein Muss

An den sozialen Medien führt auch für B2B-Unternehmen kein Weg vorbei. Rund 60 Prozent aller Käufer schauen sich neue Anbieter in den sozialen Medien an und empfehlen diese auch weiter. Wenn Unternehmen also noch keine Facebook- und Instagram-Seite eingerichtet haben, sollten sie es nun tun und diese mit relevanten Informationen zu B2B-Diensten und -produkten füllen. Social Media dient am besten als Ort zur Weitergabe von Fachwissens und Informationen an potenzielle Kunden und ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen digitalen Marketingstrategie – wenn es richtig gemacht wird.

Kundenrezensionen

Wer keine Fragen stellt, der hat nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft: Nur Unternehmen, die die Meinung ihrer Kunden kennen, können zu 100 Prozent auf deren Bedürfnisse eingehen. Denn welche Möglichkeit eignet sich besser, um zu sehen, ob eine Marketingkampagne funktioniert, als die Kunden einfach danach zu fragen? Durch das Einfügen eines Feedback-Formulars in die gewählte Marketingstrategie, werden potenzielle Daten freigeschaltet. Diese Daten können nun genutzt werden, um Trends und Marktpräferenzen zu erhalten, die dann wiederum zur Verbesserung der Marketingstrategie führen können.

Videos als Zukunft

Die Macht von Videos und die Reaktionen der Menschen darauf sollten mittlerweile jedem klar sein. Rund 65 Prozent der Menschen behauptet, visuell lernend zu sein. Daher sind Videos die beste Möglichkeit, um Personen in kürzester Zeit ein Unternehmen vorzustellen – die Leute werden es sich merken. Bereits heute sind über 25 Prozent der Instagram-Posts im Videoformat, und es werden immer mehr.

Fazit: Im Zeitalter der digitalen Welt, in denen Besprechungen mit Kunden im Quartals-Takt und ausgedruckte Effektivitäts-Reports in Papierform der alten Schule angehören, können digitale Marketingstrategien B2B-Unternehmen wirklich zu neuen Höhen bringen. Und wenn es etwas gibt, das für jedes Unternehmen ein erstrebenswertes Ziel sein sollte, dann ist es Erfolg.

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