Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

So funktioniert digitales Marketing: Alex Mayr ist Leiter der digitalen Werbeagentur Südtirol Online Marketing.

 

Was wären Smartphones ohne Apps. Jedes mobile Betriebssystem greift dabei auf einen spezifischen App Store zu: Android nutzt den Google Play Store, iOS Apples App Store und Windows Phone lädt die Apps aus Microsofts Windows Phone Store. Hinzu kommen aktuell noch die relativ kleinen Stores wie der Amazon App Store und die BlackBerry World.

Heute 5,5 Millionen Anwendungen

Laut einer aktuellen Statistik gibt es heute mehr als 5,5 Millionen Anwendungen in den 2 großen App-Stores von Google und Apple – Tendenz steigend. Auch die dadurch generierten Umsätze steigen jährlich an und so hat das amerikanische App-Analyse-Unternehmen App Annie nun eine Prognose für die nächsten 5 Jahre veröffentlicht. Demnach sollen die weltweiten Umsätze, die aus den App-Stores bis 2022 generiert werden, auf fast 135 Milliarden Euro ansteigen. Das wären im Endkunden-Segment bei Consumer-Apps und Spielen pro Gerät etwa 22 Euro. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es noch 70 Milliarden Euro. Damit soll die 5-Jahres-Wachstumsrate knapp 14 Prozent pro Jahr betragen.

Dennoch lässt sich eine kleine Abkühlung der App-Käufe feststellen, denn bei der vergangenen Prognose für den Zeitraum von 2016 bis 2021 lag das jährliche Plus noch bei 19 Prozent.

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Ausgaben werden auf 22 Euro je Gerät steigen

Spannend bleiben die Werte, die auf einzelne Geräte bezogen sind: Demnach steigen die Umsätze mit Apps und Spielen bis 2022 auf knapp 22 Euro je Smartphone oder Tablet. 2017 waren es erst gut 17 Euro. Damit wachsen die durchschnittlichen App-Ausgaben im 5-Jahres-Zeitraum um insgesamt 23 Prozent.

Und dann bleibt da noch die Frage, ob Android- oder iOS-Nutzer mehr Geld ausgeben. Laut der App-Annie-Schätzung werden 2018 mehr als 87 Milliarden Android-Apps vom Play Store heruntergeladen. Im App Store von Apple sollen sich die Download-Zahlen nur bei 31,41 Milliarden Apps bewegen.

Doch obwohl die Download-Zahlen im Play Store die des App Stores deutlich übersteigen, geben iOS-Nutzer nach wie vor mehr Geld für Anwendungen aus.

Interessant: Bei allen Umsätzen aus den verschiedensten Stores entfällt der Löwenanteil mit fast 3 Vierteln auf Spiele. Knapp 16 Euro sollen Verbraucher im Jahr 2022 für das Zocken auf dem Smartphone ausgeben. Alle anderen Apps summieren sich demnach auf gerade mal 6 Euro je Gerät.

Für die Prognosen hat App Annie rund 30.000 verschiedene Quellen ausgewertet und mit ökonomischen, demografischen sowie anderen Daten kombiniert.

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