Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Kevin Stark – Sales Manager

 

Sie zählt zu den beliebtesten Apps – und das nicht nur für Android-Smartphones: Die Rede ist von Google Maps. Für die Karten- und Navigationsapp des Suchmaschinengiganten Google konnte bereits im vergangenen März 5 Milliarden Downloads erfasst werden. Und dabei wurden nur Android-Geräte gezählt. Google Maps hat also ein riesiges Potenzial für Unternehmer und Werbetreiber. Das hat Google erkannt und sorgt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft für neue Werbefunktionen.

Lokale Geschäfte im Fokus

In einer Zeit, in der fast jeder die Vorzüge des Internetshoppings nutzt, hat es Google – dank Maps – geschafft, einen Rekord zu brechen: Laut Suchmaschinenanbieter bestand im vergangenen Jahr 350 Mal mehr Interesse an lokalen Suchanfragen, als noch vor 10 Jahren. Hier wird es für Unternehmen interessant, denn dank gezielten lokalen Anzeigen kann die Anfahrt zum Standort des Werbetreibenden mit nur einem Klick gestartet werden. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist das Einkaufen in lokalen Geschäften wieder sehr gefragt. Aber auch für Einzelhändler mit Online-Shop bietet Maps bereits seit einiger Zeit gute Möglichkeiten, beide Ebenen optimal zu verknüpfen. Nun kündigt Google 3 neue Optionen an.

3 neue Optionen

Als erstes rollt Google eine Maps-Suche aus, mit der Unternehmen ihren Standort als Zwischenstopp vorschlagen können, wenn dieser auf der gesuchten Route liegt. Mit einem Prominent platzierten Pin können laut Google so Kunden, die für ihre Weihnachtseinkäufe unterwegs sind, abgefangen werden. Zudem kommt eine Katalog-ähnliche Erweiterung hinzu, die verschiedene Produkte der Unternehmen auf einer kleinen Landingpage aufzeigt. Hier können potenzielle Kunden stöbern, bevor sie das entsprechende Geschäft aufsuchen.

Die wohl interessanteste Neuheit ist jedoch, dass Nutzer nun über die lokale Verfügbarkeit von Produkten informiert werden. Laut Google ist geplant, dass Unternehmen den angezeigten Produkten eine Verfügbarkeit hinzufügen. Ist ein Produkt „sofort verfügbar“, kann es der Kunde sofort abholen und vorab online bezahlen. Wird ein Produkt als „noch nicht verfügbar“ angezeigt, kann es in Kürze zu einem Shop in der Nähe des Kunden geliefert werden. Eine Win-win-Situation für den Kunden und den Händlern, die so die Verknüpfung von On- und Offline perfekt nützen können.

Besonders bei der Geschenksuche in der Weihnachtszeit können Kunden aus der Umgebung mithilfe der neuen Kampagnen- Erweiterungen optimal angesprochen werden. Die Funktion „Online bezahlen und vor Ort abholen“ eignet sich dann vor allem für Last-minute-Geschenke. Und Unternehmen können den Besuch in den Läden vor Ort ankurbeln.

Und noch ein Tipp: Der Versuch, als Conversion-Ziel einer Werbekampagne „Ladenbesuche“ festzulegen, könnte durchaus zu einer wahren (Weihnachts-)Überraschung werden.

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