Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Tobias Rossi – Digital Marketing Manager

 

Die richtigen Bilder machen den Blog

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Dieser Satz ist weithin bekannt – und wohl wahr. Kein noch so guter Werbetext hat Erfolg, dem ein ausdrucksstarker visueller Content fehlt. Instagram und Facebook dominieren das Internet und wie langweilig wären die sozialen Netzwerke ohne Bilder? Dasselbe gilt auch für Blogs.

Jeder, der sich in einem Blog Informationen holt, eine Geschichte liest, Trends verfolgt oder News präsentiert bekommt, den interessiert in erster Linie der geschriebene Inhalt. Doch beim ersten Eindruck kann der Content sehr wenig ausrichten. Hier punkten das Layout, die Schriftart, und vor allem die Bilder. Dabei entscheiden die Titelbilder oft darüber, ob sich der Leser überhaupt das erste Wort ansieht. Ist das Foto schlecht gewählt, zieht es den Leser nicht an, dann schließt er die Seite. Genau aus diesem Grund sollte sehr genau geprüft werden, welche Bilder verwendet werden.

Gute Bilder für Wiedererkennung nutzen

In der Modewelt sagt man, dass die Kleidung einiges über ihren Träger aussagt. Genauso sagt eine einheitliche Bildsprache viel über einen Blog aus. Ziel ist es, dass die Nutzer einen gewissen Bildstil dem Blog zuordnen können. Eine konstante Bildsprache stärkt den Wiedererkennungswert, was auch in den Sozialen Medien von Vorteil sein kann, damit die User zu Lesern werden, die nicht nur bis zum Ende dabeibleiben, sondern auch wiederkehren.

Es muss frisch bleiben: Auch wenn neben immer neuem Content eine einheitliche Bildsprache benötigt wird, ist es wichtig, neue Bilder zu verwenden. Recycling fällt auf. Was einfach klingt, kann echt anstrengend sein, denn im Normalfall dreht sich ein Blog um einen einzigen Themenbereich. Neue Bilder zu finden kann sich oft schwierig gestalten. Bilddatenbanken wie Shutterstock bieten hier Abhilfe. Aber Achtung: Sollte der Blog von aktuellen Themen handeln, die auch in anderen Medien zu finden sind, kann es durchaus von Vorteil sein ein einzigartiges Bild zu haben. Zudem sollte das Bild aktuell sein. Das beste Beispiel ist aktuell Greta Thunberg in New York. Ein aktuelles Bild von dort hat mehr Wirkung als irgendein anderes.

Es gibt tausende Möglichkeiten, den Blog mit Bildern aufzuwerten. Aber man sollte auf jeden Fall das Bild sprechen lassen. Wenn ein Sportblog beispielsweise die Frustration und den Schmerz von Jürgen Klopp beim Vorbeigang an der verlorenen Champions-League-Trophäe zeigt, dann hat das weniger Wirkung, wenn der Leser weiß, dass Klopp das Kleinod ein Jahr später gewonnen hat. Hier kann ein nicht mehr aktuelles Bild den Kontext untermalen.

Es ist also klar, dass es immer ein Zusammenspiel von Bild und Text sein sollte. Und vor allem sollte man sich als Blogger treu bleiben. Eine klare Idee, wie man einen Blog führen will, gute Quellen und ansprechende Themen locken Nutzer ganz von alleine auf die Seite, die Bilder müssen dann dafür sorgen, dass sie auch da bleiben und zu lesen beginnen.

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