Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Marita Wimmer – Leiterin der Werbeagentur

 

Es mag verrückt klingen – aber bereits Anfang Oktober mit der Kampagnenplanung für das Weihnachtsgeschäft zu beginnen, ist laut Facebook keinesfalls zu früh. Vor allem wenn man schneller sein will als die Konkurrenz.

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm. Doch scheint es auf den ersten Blick, für eine Weihnachtskampagnenplanung doch etwas früh zu sein. Laut einer Facebook-Erhebung stimmt das mitnichten, denn diese zeigt, dass große Teile des Weihnachtsumsatzes bereits im Oktober generiert werden. Aufgrund der Covid-19-Pandemie und deren Konsequenzen hat sich zudem das Kaufverhalten maßgeblich verändert: Man rechnet damit, dass besonders das Online-Geschäft zur diesjährigen Weihnachtszeit brummen wird wie noch nie. Dabei wird laut einer Umfrage nicht nur die jüngste Generation „Z“ – die sogenannten Millenials –, sondern auch die Generation „X“ (die zwischen etwa 1965 und 1975 Geborenen) und die Babyboomer (die zwischen etwa 1946 und 1964 Geborenen) vom Internet-Shopping Gebrauch machen.

„Black Friday“ und „Cyber Monday“ waren gestern

Jeder kennt mittlerweile die Super-Sales-Events von Ende November: „Black Friday“ und „Cyber Monday“ bestimmen schon seit einigen Jahren den Hauptumsatz im Weihnachtsgeschäft. Tatsächlich kaufen laut einer Studie 48 Prozent der Deutschen an diesen Tagen etwas, was natürlich für immensen Werbedruck sorgt. Wer jetzt schon eine Kampagne startet, hat hingegen mit wenigen Mitbewerbern zu rechnen und ist somit klar im Vorteil.

Wie gewinnt man also Online-Kunden, wenn man nicht auf „Black Friday“ und Co. warten will? Rabatte und Sonderaktionen sind laut einer Facebook-Umfrage besonders beliebt – rund 25 Prozent der Deutschen nutzen solche Angebote. Wer also frühzeitig entsprechende Aktionen bewirbt, der hat nicht nur weniger Konkurrenten, sondern kommt meist auch mit weniger Werbebudget aus.

Als Kanal für gezielte Weihnachtskampagnen bietet sich Facebook an. Dies ist vor allem relevant, da die Nutzung der sozialen Netzwerke seit der Coronakrise bedeutend zugenommen hat.

Erfolgreiche Kampagnen starten

Um eine Facebook-Kampagne erfolgreich für sein Weihnachtsgeschäft zu nutzen, sollte man einen wesentlichen Faktor nicht außer Acht lassen: Kaufauslöser ist meist nicht der Preis, sondern der Serviceaspekt. Laut einer für Facebook durchgeführten Studie waren nämlich für die Mehrheit der Kunden die Verfügbarkeit und Auswahl der Produkte (69 Prozent und 62 Prozent) sowie die rechtzeitige Lieferung (58 Prozent) ausschlaggebender als der Preis (54 Prozent).

Als Werbetreibender sollte man daher den Fokus ganz klar auf die Bedürfnisse der Kunden legen. Eine dynamische Werbeanzeige („Dynamic Product Ad“) mit Angaben zur Produktverfügbarkeit ist hier ebenso zu empfehlen wie ein Hinweis zum Versandzeitpunkt. Zu einer optimalen Serviceleistung zählt außerdem auch eine gute Kundenkommunikation, beispielsweise direkt über den Facebook Messenger oder auch über WhatsApp.

Fazit: Rechtzeitig loslegen und sein Angebot an die Wünsche der Kunden anpassen, dann kann bei der Online-Weihnachtskampagne nichts mehr schiefgehen.