Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Max Mangifesta – Digital Marketing Manager

 

Der Einfluss, den die Corona-Krise derzeit auf die Wirtschaft hat, ist beachtlich. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Marketingbranche und das Schalten von Social-Media-Ads auf Plattformen wie Facebook und Instagram. Deshalb gilt es in dieser heiklen Phase gewisse Aspekte zu beachten.

Kampagnen überprüfen oder überdenken

Laufende Kampagnen sollten unbedingt überprüft werden. Im Moment machen viele Anzeigen einfach keinen Sinn und sollten deshalb überdacht werden. Das betrifft vor allem die Reisebranche. Werbe-Kampagnen sind natürlich auch in dieser Situation sinnvoll, damit man nach der Krise nicht komplett von vorne anfangen muss. Konkrete Reiseangebote für die kommenden Wochen sind zurzeit allerdings nicht angebracht. Das gilt natürlich nicht nur für laufende Anzeigen, sondern auch für neue Kampagnen.

Werben: ja oder nein?

Die vorhergehenden Krisen haben gezeigt, dass es gerade in schwierigen Zeiten sinnvoll ist, in Marketingmaßnahmen zu investieren. Unternehmen, die auch in der aktuellen Situation weiterhin aktiv sind, können so ihren Marktanteil weiter ausbauen und sich vor ihren Mitbewerbern positionieren. Gerade für kleinere Unternehmen hat Facebook-Marketing im Moment ein großes Potenzial. Facebook-Anzeigen bieten einem Restaurant oder Café nämlich die Möglichkeit, den neu eingerichteten Liefer- oder Take-Away-Dienst bekannt zu machen. Dasselbe gilt für all jene, die seit neustem einen Online-Shop betreiben.

TKP-Preise am Boden

Eine weitere Folge der Krise sind die stetig sinkenden TKP-  beziehungsweise CPM-Preise (siehe Info-Box). Für Unternehmen, die von der Krise nur marginal betroffen sind oder gar davon profitieren, können die niedrigen Kontaktpreise also als echtes Sprungbrett gesehen werden. Neueinsteigern bietet dies hingegen die Möglichkeit, sich einmal im Online-Marketing auszuprobieren ohne größere Verluste zu riskieren.

Längere Freigabeprozesse

In Zeiten von Corona müssen Werbetreibende in jedem Fall mit deutlich längeren Freigabeprozessen bei Facebook rechnen. Diese beruhen zum Teil nämlich auf der Sichtung durch Mitarbeiter und Review-Partner. Da ein Großteil der Mitarbeiter jedoch auch hier, wie in vielen anderen Unternehmen auch, zurzeit nicht arbeiten können, dauert die Sichtung länger. Anzeigen sollten deshalb am besten etwas früher im Werbeanzeigenmanager eingeplant werden.

Fazit

Die aktuelle Situation hat auch das Social-Media-Segment und die damit verbundene Marketingbranche aufgewirbelt und Anpassungen notwendig gemacht. Gleichzeitig bieten Plattformen wie Facebook und Instagram aber gerade in einer solchen Krisenzeit neue Möglichkeiten.