Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Marita Wimmer – Leiterin der digitalen Werbeagentur

 

Ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung ist nach 1998 geboren – Tendenz steigend: Dieser Fakt war für das Unternehmen „OC&C Strategy Consultants“ Anlass, eine Studie zum Konsumverhalten der Generation Z zu starten. Dabei wurden 15.500 Menschen aus 4 Generationen und 9 Ländern unter die Lupe genommen, um Händlern aufzuzeigen, wie sie sich in Zukunft möglichst gut am Markt positionieren können. Bis 2020 wird die Generation Z die größte Verbrauchergruppe darstellen.

Generation Z will Erlebnisse beim Einkaufen

Was muss sich in der Marketingstrategie der Unternehmen also verändern? Laut Studienergebnis ist die Generation Z weniger an Preis und Qualität eines Produktes interessiert als vielmehr an Stil, Produktpräsentation und Nachhaltigkeitsaspekten. Internet und soziale Medien machen es vor, denn bei der Kaufentscheidung steht eindeutig das Shopping-Erlebnis im Vordergrund. Die Händler, die es schaffen, der Generation Z ein wahres Erlebnis beim Einkauf zu bieten, liegen vorne. Im Umkehrschluss heißt das also, dass traditionelle Inspirationsquellen – wie TV und Radio – kaum noch zu einer Kaufentscheidung führen. Natürlich lässt sich die junge Generation noch inspirieren, aber dabei glänzen vor allem Instagram, Pinterest und Co.

„Unsere Studie zeigt, dass die Gen Z ähnlich wie die Millennials gründliche Produkt- und Preisrecherchen betreibt. Intensiver als ältere Generationen nutzt sie dafür aber die Online-Kanäle der Marken“

sagt Christian Treiber von „OC&C Strategy Consultants“. Die Jungen seien online, folgten ihrer Lieblingsmarke und likten, teilten ihren Content. Das bedeute, dass sich Unternehmen schnellstmöglich mit neuen Interaktionsmöglichkeiten und vor allem auch mit den eigenen Social-Media-Kanälen beschäftigen sollten.

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Jugendliche wollen die Welt besser machen

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ist das hohe gesellschaftspolitische Bewusstsein der Generation Z und deren Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Für Unternehmen als zukünftige Arbeitgeber ist es also gleichermaßen wichtig, sich mit Themen wie Gleichstellung, Tierschutz und Nachhaltigkeit zu befassen.

Die Generation Z ist alles andere als anspruchslos. Händler müssen anfangen, ihre Unternehmens- und Marketingstrategien zu hinterfragen. Um sich gegen die enorm große und stetig wachsende Konkurrenz behaupten zu können, müssen neue Wege gefunden werden, wie man die Aufmerksamkeit der jungen Nutzer gewinnen kann.

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