Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Max Mangifesta – Digital Marketing Manager

 

Seit Jahren baut Google sein Angebot an Apps immer weiter aus. Eine der meistgenutzten davon ist sicherlich Google Maps. Der Kartendienst des Onlinegiganten hat den Anspruch, dem Nutzer alle Orte und Lokalitäten auf einer Karte zu zeigen und dazu natürlich auch weitere Informationen zu liefern. Da Google darin mittlerweile Spezialist ist und das Ganze wunderbar funktioniert, arbeitet man nun an weiteren Zusatzfunktionen: So enthält Google Maps ab sofort zahlreiche Standorte von Ladestationen für Elektroautos.

Google nutzt Trend zu E-Autos

Erst vor kurzem hat Google die Überarbeitung der Hotel-Details „abgeschlossen“ und aus jeder einzelnen Detailseite ein Reiseportal im Miniformat gemacht. Nur durch diese Änderung wird das Unternehmen – Prognosen zufolge – viele Milliarden Euro verdienen.

Als nächstes sind nun die Ladestationen für Elektroautos an der Reihe, die nun, je nach Anbieter, vollständig verzeichnet sind und nützliche Informationen dazu enthalten. Ladestationen gibt es natürlich auch in Südtirol schon einige, aber die muss man erst einmal finden. Zwar waren viele schon zuvor in Google Maps eingetragen, aber meist nicht separat gekennzeichnet. Ab sofort gibt es nun offizielle Einträge sowie ein eigenes Icon für diese Stromtankstellen.

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Im Laufe der kommenden Monate dürfte das Netz noch weiter ausgebaut werden. Enthalten sind sowohl einzelne Ladestationen als auch Informationen zu den vielen Stationen innerhalb von anderen Örtlichkeiten, wie etwa Ladestationen auf Supermarkt-Parkplätzen.

Google wäre aber nicht eines der weltweit führenden Unternehmen, wenn es den Nutzern nicht noch weitere Informationen zeigen würde. So werden nicht nur der Standort und die üblichen Informationen angezeigt, sondern ist bei einigen Anbietern auch zu sehen, wie viele der Zapfsäulen aktuell frei sind. Zudem blendet das Unternehmen ein, wie viele Ladestationen es insgesamt gibt und wie viel Strom dort maximal durchfließt oder wie schnell das Fahrzeug so geladen werden kann. Gerade für spontanes Laden sind das sehr wertvolle Informationen, die man sich bisher nur vor Ort oder mit einem eigenen App holen konnte.

Um Ladestationen zu finden, soll man laut Google einfach „EV charging“ in das Suchfeld eingeben – das soll auch in Südtirol funktionieren. Eine Suche nach „Ladestation“ bringt aber zu großen Teilen die gleichen Ergebnisse. Das Feature wird ab sofort ausgerollt und soll im Laufe der kommenden Tage auf allen Smartphones verfügbar sei. Auf der Desktop-Version könnte es noch einige Wochen dauern.

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