Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Jenny Plank – Social Media Manager

 

Die digitale Welt ist im ständigen Wandel. Vor allem in den sozialen Netzwerken lässt sich dies gut beobachten: Social-Media-Plattformen werden konstant weiterentwickelt und optimiert. Auch bei Instagram gibt es immer wieder Neuerungen, denn die Bedürfnisse der User verändern sich. Da nicht nur Privatpersonen sondern auch immer mehr Unternehmen die Plattform nutzen, muss sich das Netzwerk an die sich wandelnden Anforderungen der Nutzer anpassen.

Eine der aktuellsten Neuerungen auf Instagram ist die Einführung der sogenannten Mindestalter-Funktion. Diese bietet die Möglichkeit festzulegen, welches Alter ein Nutzer haben muss, um die Inhalte eines Accounts sehen zu können. Genutzt werden kann diese Funktion im Moment allerdings nur von Unternehmen beziehungsweise von Accounts, die ein Unternehmenskonto besitzen.

Doch wozu braucht man eine solche Funktion überhaupt? Sie ist in erster Linie für Unternehmen gedacht, deren Produkte gewissen gesetzlichen Altersbestimmungen unterliegen. Instagram selbst darf ja offiziell bereits ab 13 Jahren verwendet werden – gleichzeitig sollten Jugendliche unter 18 Jahren aber keine Werbung für Zigaretten, Alkohol oder Glücksspiel sehen. Zum Teil sind diese Altersgrenzen sogar in Gesetzen festgelegt, diese können allerdings von Land zu Land variieren. Auch dafür bietet Instagram die passende Lösung.

Der beliebte Onlinedienst hat auch an ein weiteres Problem gedacht: Da Instagram-Nutzer nicht unbedingt ihr Alter angeben müssen, kann die Plattform zur Altersermittlung auch auf verbundene Facebook-Konten zugreifen.

Zu finden ist die Mindestalter-Funktion im Menü „Einstellungen“ und zwar für all jene, die einen Business Account besitzen. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Unternehmen“ und anschließend auf den Untermenüpunkt „Mindestalter“ – dort kann entweder ein globales Mindestalter eingestellt werden oder das eines bestimmten Landes.

Praktische Methode gegen  Spam-Kommentare

Neben der rechtlichen Absicherung bietet die Funktion auch einen weiteren Vorteil: Wenn Sie auf Ihrem Account immer wieder Spam-Kommentare erhalten, dann kann diese Funktion möglicherweise eine Lösung für Ihr Problem darstellen. Sobald Sie herausgefunden haben, aus welchem Land die Spam-Kommentare verschickt werden, können Sie ein Mindestalter von „99“ auswählen.

Mit dieser Funktion schlägt Instagram also gleich 2  Fliegen mit einer Klappe und erspart vielen Werbetreibenden dadurch unnötigen Ärger.

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