Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Max Mangifesta – Digital Marketing Manager

 

Welche Kanäle kann man für Werbung noch nutzen oder noch weiter ausbauen? Das ist eine der wichtigsten Fragen, die sich Marketer bei der Arbeit stellen müssen. Und obwohl Video-Ads bereits seit längerer Zeit erfolgreich angewandt werden, ist wohl immer noch Luft nach oben: Laut einigen Studien nutzen bereits 87 Prozent der Unternehmen Video als Marketinginstrument – 2018 waren es noch 81 Prozent. Trotzdem zögern einige Werbetreibende immer noch – und das oft leider zurecht. Denn es ist durchaus möglich, eine „schlechte“ Videoanzeige zu erstellen, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht. Jedes Unternehmen und jede Marke ist anders, hat andere Ziele, und doch gibt es einige Faustregeln um Videoanzeigen besser zu machen.

Personalisierung: Viele Unternehmen gehen an Online-Video-Anzeigen gleich heran wie an traditionelle Fernsehwerbung. Aber es gibt Unterschiede: Der größte ist wohl, dass die Fernsehwerbung breiter ausgerichtet ist. Online-Video-Werbung kann und muss viel detaillierter und gezielter gerichtet sein, um genau die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Relevanz: Ein Problem der traditionellen TV-Werbung ist, dass sie den Zuschauer unterbricht. Allein das erschwert es, Interesse zu wecken. Es kann die Zuschauer sogar verärgern. Mit Videowerbung haben Unternehmen die Möglichkeit, hochgradig relevanten Inhalt zu gestalten. Dadurch wirkt die Anzeige weniger wie eine Unterbrechung, als vielmehr wie ein Mehrwert.

Aufmerksamkeit: Im Gegensatz zu anderen Werbeformen haben Videoanzeigen keinen Spielraum, um langsam zu einem Höhepunkt zu gelangen. Sie müssen sofort Aufmerksamkeit erregen. Andernfalls überspringen die Nutzer die Anzeigen nach 5 Sekunden. Eine Methode ist das Geschichtenerzählendas Storytelling. Eine weitere Methode ist der Einsatz von Promis. Wenn eine Anzeige eine Berühmtheit zeigt, ist es wahrscheinlicher, dass die Leute die Anzeige vollständig ansehen.

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Echtheit: Vor nicht allzu langer Zeit waren es wichtig, glatte, hochproduktive Videoanzeigen zu erstellen, um den Nutzer zu erreichen. Aber auch diese Regeln haben sich geändert: Heute funktionieren Videoinhalte, die sich roh und authentisch anfühlen, oft besser. Wenn Unternehmen „echte“ Menschen vorstellen, kann dies dazu beitragen, dass das Produkt oder die Dienstleistung besser ankommt.

Das Video-Anzeige-Format: Es gibt eine Vielzahl von Formaten, aus denen ein Unternehmen wählen kann, darunter überspringbare In-Stream-Anzeigen oder nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen, um die 2 wichtigsten zu nennen. Dabei eignen sich einige Formate besser als andere, je nach Unternehmen. Überspringbare In-Stream-Anzeigen sind eine gute Wahl, wenn es darum geht, Leads zu entwickeln. Nicht überspringbare eignen sich besser, um die Markenbekanntheit und Reichweite zu steigern. Die Wahl der Formate sollte auf jeden Fall die Marketing-Strategie widerspiegeln.

Call to Action: Nach dem Video muss der Nutzer wissen, was er zu tun hat, egal, ob es sich um den Besuch einer Webseite oder einen Kauf handelt. Also muss man ihn darauf hinweisen. Handlungsaufforderungen sind im Marketing nichts Neues. Aber sie werden manchmal nicht bedacht, wenn es um Videoanzeigen geht. Auch hier gilt: Je spezifischer, desto besser.

Überwachung: Ist die Video-Anzeigen erstellt und veröffentlicht, fängt die Arbeit erst an. Denn ohne eine genaue Beobachtung oder Analyse der Daten kann man nicht wissen, ob die Anzeige funktioniert. Experimentieren ist hier die beste Lösung. Man sollte dasselbe Video nun auf verschiedenen Kanälen und zu verschiedenen Zeiten testen, um am Ende zu wissen, was, wann und wo am besten funktioniert.

 

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