Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“: Max Mangifesta ist Webmarketing-Berater der Digitalen Werbeagentur Südtirol Online Marketing.

 

 

 

 

Auch wenn Facebook eigentlich nicht in klassischen „Versionen“ denkt, sondern seine Funktionen Stück für Stück  veröffentlicht, so hat Mark Zuckerberg nach langer Zeit ein großes Redesign der App und Desktop-Version angekündigt – die Version FB5. Diese wurde nun auf der „F8 Konferenz“ in San José in Kalifornien vorgestellt.

Die neue Facebook-Startseite

Auf den ersten Blick wirkt die neue Startseite deutlich aufgeräumter. Das Menü ist an der gleichen Stelle, der Feed ist an der gleichen Stelle, und auch der Chat ist an der gleichen Stelle. Also nichts, an das man sich erst gewöhnen müsste.

Die Änderungen liegen – abgesehen von der Optik – viel mehr im Detail: Weniger Punkte im Menü gestalten die Navigation übersichtlicher,  und der Zugriff auf das eigene Profil wandert vom Menü in den Kopf der Seite. Auch die Seitenleiste ist aufgeräumter – nur noch das Wichtigste.

Die Stories sind jetzt noch prominenter im Feed, der Publisher sticht sofort ins Auge –  zumindest in der Desktop-Version – und der Fokus liegt weniger auf dem Posting an sich. Im Header befinden sich dafür nun der Marketplace, Facebook Watch, das eigene Profil und der Messenger.

Das neue Profildesign

Auch beim Profildesign gibt es technisch kaum Änderungen, keine Sorge. Man sieht viel mehr, dass das Desktop-Design sich dem mobilen Design anpasst. So wandert das Profilbild in die Mitte, direkt darunter das Intro. Dann kommt ein kleines Menü. Am „Ende“ dann die Seitenleiste und der Feed. Das sieht in der Desktop-Version fast so aus wie jetzt schon auf dem Smartphone. Auch hier: keine Umstellung nötig.

Für Unternehmen ändert sich laut der Konferenz gar nichts –  zumindest noch nicht. Mittelfristig sollte man aber davon ausgehen, dass sich das Design von Seiten dem der Profile angleicht: Logo in die Mitte, neues Menü und so weiter.

Watch im Dark-Mode: wohl eine der schönsten Änderungen. Innerhalb von Watch kann man nun in eine Art TV-Modus wechseln, und alles wird dunkel. Einfach zurücklehnen und genießen. Der Marketplace wird ein wenig aufgehübscht, bleibt aber funktionstechnisch beim Alten.

Gruppen im  neuen Überblick

Jetzt wird es spannend, denn hier tut sich am meisten. Als erstes fällt auf, dass das neue Design eine komplett neue Übersicht beinhaltet. Die wirklichen Neuerungen sind dann allerdings innerhalb der Gruppen zu finden. Beispielsweise gibt es die Option, die Job-Funktion auch in Gruppen zu nutzen, anonyme Posts zu erstellen und neue Gruppenchats zu starten. Zudem wartet noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen. Außerdem ganz neu: einen Newsfeed nur mit Inhalten aus den eigenen Gruppen – sehr cool.

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass neue Designs so manchen Nutzern gar nicht gut bekommen, aber wenn man sich die neuen Features anschaut, ändert sich jetzt nicht so viel. Es dauert ein bisschen, bis man sich ans neue Menü gewöhnt hat, das war es dann aber auch.

Die meisten nutzen Facebook sowieso auf dem Smartphone und hier ist das neue Design zwar auffällig, der geänderte Funktionsumfang aber gar nicht.

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