Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“: Max Mangifesta ist Webmarketing-Berater der Digitalen Werbeagentur Südtirol Online Marketing.

 

Online-Shops: Diese 4 Fehler sollten Sie vermeiden

Dass Kunden die Katze nicht im Sack kaufen wollen, sollte bekannt sein. Doch wie schafft man es, auf den Produktseiten einen Mehrwert zu schaffen und welche Fehler sollte man dabei strickt vermeiden?

Ein guter Online-Shop hält für seine Besucher all das bereit, was ein gutes stationäres Geschäft in der benachbarten Fußgängerzone auch bieten würde: umfassende Informationen zum Produkt und fachkundige Beratung.

Das Ziel einer Produktseite ist es nicht nur zu verkaufen, sondern sie muss den Nutzer in seiner Kaufabsicht bestärken. Dabei hilft beispielsweise eine aussagekräftige Produktbeschreibung, die dem Nutzer vor Augen führen, warum er genau dieses Produkt benötigt. Zudem sollte sich jeder Seiteninhaber die Fragen stellen, ob seine Produkttexte einzigartig sind, ob ausreichend Informationen zum Artikel, aber auch zu Versandkosten und Lieferzeit vorhanden sind und – nicht zu vergessen – ob die Produktseiten mobil optimiert sind. Es gibt Fehler, die man immer wieder entdeckt, aber unbedingt vermeiden sollte.

Fehler 1: Herstellertexte übernehmen: Das ist ein Fehler, den zahlreiche Online-Shops begehen – vor allem mit einem großen Sortiment. Dann ist es einfacher, die vorgefertigten Produktbeschreibungen der Hersteller zu verwenden – was aber für Google ein komplettes NoGo ist. Stichwort: „Duplicate Content“ oder zu Deutsch „Duplizierte Inhalte“. Auch aus Sicht der User Experience sind Herstellertexte nicht ideal: Warum sollte ein Kunde genau in diesem Shop kaufen, wenn er denselben Produkttext schon in 3 anderen Shops gelesen hat?

Fehler 2: Verwechselbare Produktseiten: Die meisten Produktseiten sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und genau das ist der Fehler. Es liegt zwar in der Natur der Sache, jedoch ist es in einer Zeit der zahllosen Konkurrenz wichtiger denn je, aus der Menge hervorzustechen und dem Nutzer in Erinnerung zu bleiben. Dabei helfen ein einzigartiger Header sowie ein auffälliges Logo, aber auch eine starke Corporate Identity, die sich konsequent durch die ganze Seite zieht.

Fehler 3: Keine Angaben zur Versand- bzw. Lieferzeit :Gut sichtbare Informationen über Versandbedingungen sind unentbehrlich für einen Online-Shop. Wie schnell ist das Produkt lieferbar? Gibt es eine Expressoption, wenn ich das Produkt besonders dringend benötige? Wie hoch sind die Versandkosten und wohin liefert der Shop überhaupt? Solche Fragen sind für die Nutzer höchst relevant und sollten beantwortet werden.

Fehler 4: Auf dem Smartphone ist es schwierig: Dass immer mehr Nutzer mobil einkaufen, ist längst kein Geheimnis mehr. Und trotzdem lässt die Optimierung für mobile Endgeräten bei vielen Online-Shops noch zu wünschen übrig. Es ist nicht mehr zeitgemäß und vor allem nicht tolerierbar, dass Internetseiten auf dem kleinen Display von Smartphones nicht bedienbar sind. Das heißt konkret, dass es ausreichend große Bedienelemente geben muss, dass horizontales Scrollen vermieden wird und dass eine Reduktion auf das Wesentliche stattfinden muss. Sonst werden die Nutzer schnell das Weite suchen.

Großartige Produktseiten erfordern also einiges an Arbeit, jedoch wird sich die Mühe lohnen: Die Besucher des digitalen Ladens werden nicht nur zufriedener sein, es wird sich auch die Conversion Rate erhöhen und zudem werden die Produktseiten bei Google besser ranken. Wenn die Internetseiten dann auch noch für mobile Endgeräte optimiert sind, wird sich der Kunde daran erinnern und auch wieder vorbeischauen.

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