Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Kevin Stark – Sales

 

Die Plattform Pinterest hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Auch Unternehmen erkennen das Potenzial von Pinterest zunehmend für sich. Die Möglichkeiten, die diese Plattform als Ergänzung zu anderen sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram bietet, sind durchaus vielversprechend.

Pinterest ist im Jahre 2010 als visuelle Suchmaschine geboren. Das Prinzip ist dem von Google recht ähnlich. Der größte Unterscheid besteht jedoch darin, dass in der Suche in erster Linie Bilder angezeigt werden. Die Plattform dient Nutzern dazu, Inspiration auf den sogenannten Pinnwänden zu sammeln – und zwar für die verschiedensten Bereiche. Daraus setzt sich auch der Name zusammen: „pin“ für Stecknadel und „interest“ für Interesse. Es können eigene Pinnwände zu Themen nach Wahl erstellt werden und Pins von anderen Nutzern darauf speichern.  Ähnlich wie bei Facebook oder Instagram kann man auch auf Pinterest Nutzern oder Pinnwänden folgen.

Wer sind die Nutzer?

Pinterest wird weltweit von rund 250 Millionen Menschen genutzt – Tendenz steigend. Der Großteil der Nutzer ist weiblich, allerdings sind die männlichen Registrierungen in jüngster Zeit deutlich angestiegen. Das Alter der Nutzer liegt zwischen 18 und 30 Jahren. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle auch, dass rund 80 Prozent aller Seitenaufrufe über ein mobiles Gerät erfolgen, weshalb die Optimierung in erster Linie auf das mobile Nutzererlebnis ausgerichtet sein sollte.

Für wen lohnt sich die Plattform?

Grundsätzlich eignet sich Pinterest, ähnlich wie Instagram, für alle Unternehmen, die ihre Dienstleistungen bzw. Produkte optisch gut aufbereiten. Vor allem Unternehmen, deren Produkte zum Thema Lifestyle passen, sollten Pinterest-Marketing in Erwägung ziehen. Lifestyle ist nämlich das Hauptthema, um das sich die allermeisten Pins drehen. Dazu gehören Themenbereiche wie Wohnen, Freizeit, Mode, Sport oder Hobbies. Pinterest birgt ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, nicht zuletzt deshalb, weil dort weniger Wettbewerb herrscht als bei anderen sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook.

Wer jedoch schnelle und unmittelbare Erfolge erzielen möchte, der sollte sich nicht für Pinterest-Marketing entscheiden, denn eine gute Reichweite muss man sich durch regelmäßiges „Pinnen“ erst aufbauen.

Um das Potenzial der Plattform auch ausschöpfen zu können, müssen die Beiträge bestmöglich an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Dadurch werden die eigenen Pins von Pinterest nämlich besser gewertet und das steigert wiederum die Sichtbarkeit.

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