Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

So funktioniert digitales Marketing: Sara Martinelli ist Digital Marketing Manager bei Südtirol Online Marketing

 

Die beste Seite eines Unternehmens zeigen und gleichzeitig den Besucher fesseln: Das ist das Ziel eines effizienten Webdesigns. Die Absprungrate war noch nie so hoch wie heute und aus diesem Grund muss die Aufmerksamkeit der Nutzer unmittelbar erregt werden.

Dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt, ist zwar ein abgegriffener Spruch, doch er lässt sich auf Webseiten sehr gut anwenden. Denn fest steht, dass das Webdesign einer Internetseite noch vor dem ersten Scrollen überzeugen muss. Seit Jahren liegt der Trend bei den Stilen Vintage und Retro, jedoch holt die Popkultur auf. Vor allem aber gibt es aber viel Spielraum für Experimente – man sollte also groß denken und Regeln auch einmal brechen.

Die Schrift: Klar und serifenlos

Angefangen bei den Schriftarten kristallisiert sich heraus, dass moderne Internetseiten immer noch auf klare Linien und Sans Serif, also serifenlose Schriften, setzen. Doch vielerorts kommen bereits Outline Fonts zum Einsatz. Diese „leeren“ Buchstaben sind wahre Eyecatcher und stechen aus der Menge hervor. Genau das, was man sich für den ersten Eindruck wünscht.

Layout: Weißraum versus Retro-Look

Bei den Layout-Trends gibt es ein wahres Kontrastprogramm: Hier wird sowohl mit dem großflächigen Einsatz von leerem Raum, als auch mit buntem Retro-Look gespielt. Dabei wirkt eine Webseite mit viel Weißfläche clean und übersichtlich – der Fokus wird sofort auf das Wesentliche gelenkt. Reduzierte Menüpunkte und die Absenz sonst so prominenter Bereiche wie der Seitenheader können das noch verstärken.

In der anderen Ecke steht der Retro-Look: bunt, laut und schrill, und mit dem Potenzial, die Grenzen überschreiten zu können, falls nötig. Satte Komplementärfarben wirken trendy, und die Ästhetik vergangener Epochen wieder modern. Eine so gestaltete Internetseite braucht keine 10 Sekunden, um die volle Aufmerksamkeit des Nutzers zu haben.

Gut gemachte Fotocollagen sind ein Blickfang

Ausgeschnittene Bilder und Lettern aus Zeitungen, auf eine neutrale Fläche geklebt: Nein, das ist kein Kindergarten-Projekt, sondern ein weiterer Trend im Webdesign. Natürlich nur aus professionellen Händen. Fotocollagen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und entfalten auf simplen einfarbigen Flächen ihre volle Wirkung. Zudem werden geometrische und gerade Formen immer weiter von fließenden Linien abgelöst und es wird auch nicht vor Klecksen und Schnipseln zurückgeschreckt.

Schön ist gut, technisch einwandfrei ist besser

Es hat fast den Eindruck, als wären die Jahre des Flat Designs vorbei. Doch egal, welche Form das moderne Webdesign nun annimmt, es führt kein Weg an einwandfreier Technik vorbei. Kurze Ladezeiten und das Vermeiden von Fehlern sollten ganz oben auf der To-do-Liste stehen.

Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter der Menschen geworden und Lieblingsgerät zum Konsum von multimedialem Content. Aus diesem Grund sollte modernes Webdesign vor allem eines sein, nämlich „responsive“. Dadurch wird der Inhalt je nach Größe des Bildschirms flexibel dargestellt, Inhalts- und Navigationselemente der Webseite automatisch angepasst und eine gleichbleibende  Benutzerfreundlichkeit geboten – angefangen beim Desktop-Computer über das Tablet bis hin zum Smartphone.

Ganz egal, wie ausgefallen oder wie schlicht eine Webseite aussieht, am Ende muss der Nutzer im Mittelpunkt stehen. Aufgabe von modernem und gutem Webdesign ist es nämlich nicht nur, mit dem Aussehen zu glänzen, sondern alle Bedürfnisse und Erwartungen der User bestmöglich zu erfüllen.

[email protected]