Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Sara Martinelli – Digital Marketing Manager

 

3 Frauen und eine Suchmaschine„Siri“, „Alexa“, „Cortana“ und „Ok Google“: Wohl jeder, der ein Smartphone besitzt, hat schon einmal einen Sprachassistenten verwendet. Mit einem einfachen Sprachbefehl kann man sein Gerät anweisen, nach Informationen zu suchen oder in einigen Fällen sogar Aktionen durchzuführen. Was bequem klingt, kann aber ein Albtraum für SEO-Experten werden, denn diese neuen Suchanfragen können die Suchmaschinenoptimierung ganz schön stören.

Das Unternehmen Search Engine Land hat die Suchanfragen mit der größten Nutzung in Kategorien unterteilt: „Aktivierung des persönlichen Assistenten“ zeigt die Nutzung, wenn etwa Erinnerungen gespeichert oder Aufgaben zum Kalender hinzufügt werden.  „Spaß und Unterhaltung“ zeigt, wenn Nutzer Musik oder Videos abspielen wollen. „Allgemeine Informationen“, wenn Nutzer nach Neuigkeiten, Rezepten oder Ausflügen suchen und „Lokale Informationen“, wenn man beispielsweise die Öffnungszeiten eines Geschäftes wissen will.

Es gibt mehrere Gründe warum die Sprachassistenten so populär sind. Zum einen ist man schneller beim Diktieren, als beim Tippen. Zum anderen ist es einfacher.

Für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) eines Unternehmens bedeutet das eine signifikante Veränderung, denn im Jahr 2020 soll mindestens die Hälfte aller Suchanfragen über Sprachabfragen erfolgen. Doch worin bestehen die großen Unterschiede? Sicherlich spricht man anders als man schreibt, denn die textuelle Suche ist viel kürzer als die vokale. Google ist intelligent und wird versuchen, Fragen zu beantworten.

Unternehmen müssen also innerhalb ihrer Website versuchen, alle Fragen zu beantworten, die ihr potenzieller Kunde haben könnte. Hier können eine oder mehrere FAQ-Seiten helfen. Zudem kann man Absätze mit Fragen in die Webseiten einfügen, die die Frage bereits im Titel enthalten. Auch das hilft den Suchmaschinen auf die Sprünge. Unternehmen sollten auch großen Wert auf die mobile Optimierung der Internetseite legen und sich eine gute Strategie mit Long-Tail-Keywords überlegen, da sie der natürlichen Sprache und Sprachsuche ähnlicher sind.

Das Zauberwort zum Erreichen  einer guten Positionierung lautet: Optimierung. Nur durch die Optimierung aller Inhalte der Website kann man ein gutes Ergebnis erreichen. Denn eines ist sicher: In Zukunft – und das nicht in einer allzu fernen – werden wohl immer weniger Menschen ihre Suchanfragen eintippen. „Hey Siri“, „Alexa“, „Cortana“ und „Ok Google“ ist einfach schneller gesagt als eingegeben. Und um die neuen Möglichkeiten, die Sprachassistenten mit sich bringen, auch ausnutzen zu können, müssen Unternehmen bereits jetzt etwas tun, um danach vorne mitspielen zu