Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Kevin Stark – Sales

 

Wer seine Werbekampagnen regelmäßig überprüft, der wird sich wundern, wenn die komplette Kampagnenleistung über Nacht in den Keller gerutscht ist. Aber warum werden Facebook- und Instagram-Kampagnen überhaupt Opfer von Werbeanzeigen-Ermüdung? Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Hoher Frequenzwert

Am Frequenzwert einer Werbeanzeige lässt sich ableiten, wie oft ein Nutzer diese Anzeige gesehen hat. Liegt der Frequenzwert bei 2 bedeutet das also, dass eine Person die Anzeige im Schnitt bereits 2 Mal zu Gesicht bekommen hat. Frequenzwerte, die höher als 4 sind, können zu einer Anzeigenermüdung führen. Fällt Ihnen auf, dass die Frequenz Ihrer Werbeanzeige angestiegen ist und die Klickpreise gleichzeitig immer teurer werden, dann könnte das auf eine Werbeanzeigen-Ermüdung hinweisen. Gleichzeitig könnte das auch bedeuten, dass Ihre Zielgruppe ausgereizt ist und somit kaum mehr neue Personen Ihre Anzeige sehen können.

Wer das vermeiden will, sollte eine Zielgruppe wählen, die groß genug ist. So kann Facebook nämlich auf genügend alternative Zielpersonen ausweichen. Spielen Sie am besten zusätzlich verschiedene Anzeigenvariationen an Ihre Zielgruppe aus und sorgen Sie so für Abwechslung. Versuchen Sie außerdem verschiedene Formate zu verwenden: Während einige Personen besser auf Videos reagieren, sprechen andere eher einzelne Bilder oder das Karussell-Format an.

Wettbewerbsprinzip

Die Werbeplattform Facebook funktioniert nach einem Wettbewerbsprinzip. Wenn also mehrere Werbetreibende gleichzeitig ein und dieselbe Zielgruppe erreichen möchten, steigen die damit verbundenen Preise. Am häufigsten kann dies in der Zeit vor Weihnachten oder anderen Feiertagen beobachtet werden. Hier schalten auf einmal deutlich mehr Unternehmen Anzeigen, während die User-Zahlen so gut wie gleich bleiben.

Wenn Ihnen auffällt, dass Ihre Kampagnen auf einmal teurer werden, kann das also damit zusammenhängen, dass Sie plötzlich mit anderen Werbetreibenden konkurrieren. Wer diesen Wettbewerb gewinnt, hängt sowohl vom Relevanzwert als auch vom Gebot ab. Während der Relevanzwert vom Inhalt und der Qualität einer Anzeige abhängt, kann das Gebot einfach erhöht werden. Durch die Erhöhung Ihres Gebots steigern Sie also Ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Günstige Ergebnisse sind aufgebraucht

Apropos Gebote: Falls Sie die Gebotsstrategie „Niedrige Kosten“ gewählt haben, dann versucht Facebook stets die günstigsten Ergebnisse für Sie zu erbringen. Irgendwann sind allerdings alle „günstigen“ Ergebnisse aufgebraucht. Dann sollten Sie versuchen, Ihre Zielgruppe zu erweitern indem Sie beispielsweise neue Interessen hinzufügen.

Neben den eben erwähnten Gründen für die steigenden Preise von Werbeanzeigen, welche aktiv beeinflusst werden können, gibt es auch andere Faktoren, die Nutzern kaum bis gar keine Ausweichmöglichkeiten bieten: So ist der Kampf um Zielgruppen zu gewissen Jahreszeiten oder an Feiertagen einfach härter als gewohnt, was die Preise unweigerlich steigen lässt.

In der aktuellen Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie lässt sich eher das Gegenteil beobachten, und zwar, dass Zielgruppen im Moment nicht so heiß umkämpft sind. Viele Werbetreibende haben ihre Kampagnen gestoppt oder zurückgezogen, während die Zahl der aktiven Nutzer auf Facebook und Instagram gestiegen ist. Der dadurch tiefere Tausenderkontaktpreis stellt für Unternehmen also durchaus eine Chance auf der Werbeplattform Facebook dar.

 

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