Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Tobias Rossi – Digital Marketing Manager

 

Augmented Reality (AR) ist in aller Munde: Seit der Einführung von Smartphones und Tablets mit einer guten Bildqualität der Kameras wird an AR gearbeitet. Die computergestützte Erweiterung der Wahrnehmung – meist durch visuelle Effekte – bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Beinahe jeder der Internet-Giganten beschäftigt sich damit – und seit etwa einem Jahr ist Augmented Reality auch bei Facebook ein großes Thema.

Seit Längerem können Unternehmen bereits einige AR-Funktionen von Facebook nutzen und so ist eine AR-Werbeplattform wohl der logische nächste Schritt, den Facebook nun geht. Das Unternehmen teilte mit, dass mit der Einführung von AR-Anzeigen im Facebook News Feed, Nutzer nun mit nur einem Klick von einer Anzeige aus durch AR-Kameraeffekte mit einer Marke interagieren können. Dabei kann es sich um alles Mögliche handeln, vom interaktiven Probieren eines Lippenstifts bis hin zum Testen neuer Möbel für die Wohnung.

Grundsätzlich steckt hinter der neuen Werbemöglichkeit eine Facebook-Anzeige, die die Nutzer direkt zu einem Unternehmenseigenen AR-Effekt bringt. Die Technologie und die Filter sind nichts Neues. Alles wurde wie schon im vergangenen Jahr auf der „Facebook F8“ vorgestellt. Neu ist aber die Verknüpfung mit einer Werbeanzeige, die den Effekten schließlich die nötige Reichweite gibt.

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Das Format der Anzeige ist ein Standard-Bild oder Video-Link-Post. Ein Klick öffnet dann den AR-Effekt und zusätzlich gibt es einen Call-to-Action, der zu jeder Webseite führen kann. Innerhalb des AR-Effekts befinden sich die üblichen Funktionen, mit denen man den Inhalt direkt als Story veröffentlichen oder an Freunde senden kann.

Wann starten die Facebook AR-Anzeigen?

Laut Facebook sollen die AR-Anzeigen im Sommer noch mit einigen Werbetreibenden in den Bereichen Modeaccessoires, Kosmetik, Möbel, Spiele und Unterhaltung getestet werden und im Laufe des Jahres noch auf andere Branchen ausgedehnt werden. Ein genaues Timing bleibt wie so oft leider offen.

Unabhängig von den AR-Anzeigen haben Unternehmen bereits jetzt die Möglichkeit, eigene Effekte für die Facebook-Kamera zu erstellen und diese ihren eigenen Nutzern anzubieten. Nur die Möglichkeit, diesen Spaß zu bewerben, die fehlt noch.

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