Südtirol Online Marketing -WIKU Rubrik 

„So funktioniert digitales Marketing“ von Alex Mayr – Key Account Manager Digital

 

Modernste Technologien erleichtern nicht nur den Alltag ihrer Anwender, sondern entwickeln sich rapide weiter. Kürzlich öffnete die größte Messe für Unterhaltungselektronik, die „CES 2018“ in Las Vegas, ihre Tore. Die Kernthemen im Bereich Technologie-, Medien- und Telekommunikation sind auch in diesem Jahr „Augmented Reality“ (AR) und künstliche Intelligenz.

Der Weg zur Massentauglichkeit wird durch die rasante Smartphone-Entwicklung enorm forciert. Im Vorfeld der „CES 2018“ wurde in einer Studie von Deloitte prognostiziert, dass bis Ende des Jahres rund 800 Millionen Smartphones die AR-Technologie nutzen bzw. unterstützen werden, sowie zehntausende Apps dafür auf den Markt kommen werden, die allein rund 100 Millionen US-Dollar erwirtschaften sollen. Diese Zahlen zeigen, wie schnell sich diese Technologie weiterentwickeln wird. Die Inhalte werden dabei durch die immer bessere Darstellungsqualität zunehmend realistischer.

Auch im Social-Media-Bereich, bei Camera-Based-Apps und Navigations-Applikationen soll AR in Zukunft immer wichtiger werden. Snapchat/Bitmoji erreicht damit bereits heute eine breite Masse.

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Die wichtigste Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz wird in diesem Jahr das Thema „Machine-Learning“ (ML) sein, bei der Maschinen aus ihrer Erfahrung automatisch lernen und bestehende Technologien verbessern. So gut wie jedes High-End-Smartphone wird zukünftig einen ML-Chip haben.

Im Flugzeug online

Ein weiters Thema auf der „CES“ ist „In-Flight Connectivity“ (IFC). Die neue Technologie bringt eine Datenverbindung zu einem der wenigen Orte, der bisher für Smartphones keine Rolle spielen durfte: nämlich in Flugzeugen. Mit IFC wird sich das im Jahr 2108 nun ändern. Bei jedem vierten Passagierflug werden durch einen Satelliten oder eine Luft-Boden-Technologie eine Internetverbindung und sogar Sprachanrufe an Board möglich. Laut verschiedenen Prognosen sollen die Airlines mit diesen kostenpflichtigen Internet-Diensten knapp eine halbe Milliarde US-Dollar verdienen.

Auch digitalen Medien-Abos bescheinigt Deloitte ein Wachstumspotenzial: Sie werden im Medienkonsum eine immer wichtigere Rolle spielen. Laut der Studie soll bis Ende des Jahres über die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung 2 reine Online-Medien-Abos haben, bis Ende 2020 sollen es sogar 4 sein. Profiteure dieser Entwicklung sind dabei vor allem Anbieter von Video-On-Demand und Musikstreaming-Dienste.