Südtirol Online Marketing – WIKU Rubrik

„So funktioniert digitales Marketing“ von Manuel Flaim – Webmarketing-Berater

 

Wenn ein Unternehmen Wert auf sein Auftreten im Internet legt, gehören Social-Media-Posts inzwischen zum täglichen Brot. Allerdings wird es immer schwieriger, über geteilte Videos oder gar eigene Inhalte auch Anfragen und Einnahmen zu generieren. Die Social-Media-Management-Plattform Buffer hat in den vergangenen Jahren stark an Followern und Abonnenten zugelegt. In einem Blogspot hat Alfred Lua, Content-Gestalter bei Buffer, nun gezeigt, welche Social-Media-Posts auf Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn im vergangenen Jahr am meisten Nutzer erreicht haben.

Den Anfang macht natürlich Facebook. Immerhin tummeln sich dort die meisten Nutzer, und das Netzwerk erreicht ungemein viele Menschen – auch wenn die natürliche Reichweite der Posts sinkt. Große Aufmerksamkeit gewann zum Beispiel ein Foto, das zwar von Buffer gepostet, jedoch von der Social-Media-Management-Plattform auf Wired gefunden worden war. Gesagt sei, dass der Post nicht nur für Buffer Reichweite generierte, sondern auch für den Fotografen selbst. Dieses Beispiel zeigt, dass geteilte Inhalte von anderen Nutzern durchaus Vorteile ergeben. Derlei Inhalte müssen zum einen nicht eigens produziert werden und zum anderen kann sogar auf solche zurückgegriffen werden, die bereits eine virale Tendenz und eine große Aufmerksamkeit bei den Nutzer bekommen haben. Laut Lua kann man sich zudem als Quelle interessanter Schätze in den Tiefen des Internets etablieren.

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Nun zu Twitter: Hier hat Buffer im vergangenen Jahr seine Follower-Zahl von rund 732.500 auf über 920.000 erhöht. Einer der erfolgreichsten Tweets der Plattform zeigt als übersichtliche Infografik, wie lange technologische Neuerungen brauchten, um 50 Millionen Nutzer zu erlangen – vom Automobil, über Telefon, Elektrizität und Internet, bis hin zu den Sozialen Medien. Dieser Post mit über 100.000 Impressionen ist nicht nur informativ, sondern gleichzeitig auch erstaunlich simpel.

Auf Instagram spielt eine etwas andere Musik: Hier ist man auf aussagekräftige Bilder angewiesen. Buffers Instagram-Relevanz steht eindeutig hinter der Präsenz bei Facebook und Twitter. Dennoch lässt sich zusammenfassen, dass hier – je nach Unternehmen und Ziel – von Nutzern generierte Inhalte gut funktionieren. Das Unternehmen GoPro hat dies beeindruckend bewiesen – und zählt nun 13,5 Millionen Abonnenten auf Instagram. Bei den Posts spielt die Qualität der Fotos eine große Rolle. Hohe Qualitätsstandards sind auf der bildbasierten Plattform ein Muss, gleichermaßen wie eine durchdachte Nutzung der Hashtags.

Während auf Instagram, Facebook und Twitter in sehr verschiedene Richtungen gepostet wird, bietet sich ein Portal wie LinkedIn dafür an, mit informativen oder lehrreichen Inhalten aufzuwarten, die bestenfalls durch Daten und Analysen gestützt sind. Denn bei LinkedIn sind die zurzeit 500 Millionen Nutzer meist geschäftlich unterwegs, und Nahrung fürs Gehirn ist scheinbar sehr beliebt.

Letztlich sind die Social-Media-Strategien für jedes Unternehmen unterschiedlich. Doch kann jedes Unternehmen produktive Taktiken oder Optionen aus verschiedenen Quellen nutzen, um die eigene Strategie zu verbessern. Dabei geht es weniger darum, Posts wie Buffer zu strukturieren, als vielmehr darum, eine eigene Identität in den sozialen Medien aufzubauen. Dazu ist eine Sache besonders wichtig: Die Meinung der Follower ist alles, was zählt.